Warum Dropshipping SCHLECHT ist

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Warum Dropshipping SCHLECHT ist

Dropshipping wird oft als eine der ersten Möglichkeiten genannt, um ein eigenes Business aufzubauen und nebenbei selbstständig Geld zu verdienen. Es verspricht ein einfaches und kostengünstiges Einstiegsmodell in den Online-Handel. Doch hinter den verlockenden Versprechungen verbergen sich zahlreiche Kontroversen und potenzielle Risiken. In diesem Blogbeitrag werden wir kritisch die Schwächen des Dropshippings untersuchen und dir eine aus unserer Sicht sicherere und lukrativere Alternative vorstellen: Amazon FBA (Fulfillment by Amazon).

 

Probleme beim Dropshipping

Dropshipping ist nicht so einfach und unkompliziert, wie oft behauptet wird. Hier sind einige der relevantesten Probleme:

 

Fehlende Kontrolle

Beim Dropshipping hast du keinen direkten Einfluss auf die Qualität der Produkte, die du verkaufst. Die Produkte werden direkt vom Hersteller bzw. vom Lieferanten an den Kunden versendet. Du bist also stark auf deren Sorgfalt und Arbeitsweise angewiesen. Dies birgt das Risiko, dass du möglicherweise beschädigte sowie minderwertige Produkte oder sogar Fälschungen verkaufst, ohne es zu merken. Ein solcher Zustand würde sich natürlich enorm auf dein Geschäft und deine Reputation auswirken und kann auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Außerdem hast du nur begrenzte Kontrolle über Lagerbestände, Versandprozesse und Lieferzeiten. Das kann dazu führen, dass Produkte plötzlich nicht mehr verfügbar sind oder erst deutlich später beim Kunden ankommen als erwartet. Die Folge sind erneut Kundenbeschwerden sowie zeitlicher und finanzieller Mehraufwand für dich.

 

Volle Haftung

Als Dropshipper wirst du de facto zum Importeur der Ware, da du sie nach Deutschland einführst bzw. hier in Umlauf bringst. Damit trägst du die volle Verantwortung und Haftung für Produkte, die du physisch nie in der Hand hattest und über deren Qualität du somit auch nicht im Bilde bist.
In vielen Fällen fehlen bei importierten Gütern zudem die notwendigen Zertifikate für den Verkauf, sodass sie hierzulande gar nicht legal vertrieben werden dürfen. Zusätzlich musst du dich selbstständig um Zahlungsabwicklungen kümmern, was immer mit einem administrativen Aufwand verbunden ist.

 

Schwierige Kundenakquise

Um Produkte zu verkaufen, benötigst du Traffic für deinen Online-Shop, beispielsweise durch Social Media oder Influencer-Marketing. Jedoch haben Menschen auf Social Media oft keine direkte Kaufabsicht und sind dort mit anderen Intentionen unterwegs. Sollte dein Produkt nun doch einmal einen potenziellen Käufer überzeugen, wird dieser aber normalerweise erst einmal das Internet nach zusätzlichen Informationen absuchen und Preise vergleichen. In diesem Fall sind die Chancen jedoch ziemlich hoch, dass der Kunde letztlich auf etablierten Plattformen mit höherem Vertrauensniveau wie Amazon zurückgreift.

 

Startkapital und falsche Versprechungen

Dropshipping wird oft als Geschäftsmodell ohne Startkapital dargestellt, da du keine physischen Produkte vorhalten musst. Ganz so einfach ist es aber leider nicht. Auch beim Dropshipping werden verschiedene Kosten auf dich zukommen. Im ersten Schritt für die Erstellung und den Betrieb deines Online-Shops z.B. mit Shopify. Um relevanten Traffic für deinen Shop zu generieren werden ebenso finanzielle Mittel vonnöten sein, z.B. für das Schalten von Werbeanzeigen. Möchtest du deine Produkte auf Social Media promoten wirst du Bilder, Videos und Texte brauchen. Oftmals stellen Lieferanten zwar Content zur Verfügung, dieser kann in vielen Fällen jedoch unbrauchbar, im falschen Format, kopiert oder geklaut sein. Dadurch riskierst du nicht nur eine Sperrung deines Accounts, sondern musst auch zusätzliche Kosten, Aufwand und Zeit investieren, um den Content selbst zu produzieren.
Darüber hinaus kann es bei erhöhten Kontoaktivitäten zu Komplikationen mit deinem Zahlungsdienstleister kommen. Oftmals bewerten Paypal, Stripe & Co. plötzlich häufig auftretende Kontoaktivitäten als verdächtig und frieren dein Konto ein. Bis zur Lösung des Problems können daraufhin Wochen vergehen. Während dieser Zeit musst du in Vorkasse gehen, um die Produkte, Werbung und alles weitere zu bezahlen. Das für Dropshipping kein Startkapital benötigt wird stimmt also nicht.

 

 

Warum Amazon FBA besser geeignet ist

Amazon FBA ist unserer Ansicht nach die deutlich bessere Alternative zu Dropshipping. Wir präsentieren euch die relevanten Vorteile dieses Modells:

 

Kunden sind bereits auf Produktsuche

Drei von vier Personen starten ihre Produktsuche mittlerweile direkt bei Amazon. Das heißt, die Kunden suchen bereits aktiv nach Produkten, es ist also ein konkreter Bedarf vorhanden. Als Verkäufer musst du dich lediglich darum kümmern, diesen Bedarf zu stillen, statt potenzielle Käufer auf deinen eigenen Shop zu locken.

 

Hoher Trust in Amazon

Amazon ist einer der größten und vertrauenswürdigsten E-Commerce-Marktplätze der Welt. Die Kunden kaufen bedenkenlos, weil sie von Qualität, Service und Komfort überzeugt sind. Indem du Amazon FBA nutzt, kannst du von diesem Vertrauen profitieren und deine Produkte über die Marke Amazon vertreiben.

 

Qualitätskontrolle

Vor der Einlagerung im Amazon-Lager prüft Amazon üblicherweise die Ware auf bestimmte Qualitätsstandards, um sicherzustellen, dass sie den Anforderungen entsprechen und für den Verkauf zugelassen sind. Schließlich vertreibst du Produkte im Namen von Amazon. Mindere Qualität würde somit direkt mit der Marke in Verbindung gebracht werden. Dies hilft dir dabei, schwächere oder defekte Produkte auszusortieren und sicherzustellen, dass nur qualitativ hochwertige Artikel angeboten werden.

 

Weniger administrativer Aufwand

Amazon FBA übernimmt den Kundenservice, einschließlich Rücksendungen und Problemlösungen. Dadurch wird der Verkäufer von vielen administrativen Aufgaben entlastet und kann sich stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren. Außerdem übernimmt Amazon die Zahlungsabwicklung, was den administrativen Aufwand für dich reduziert und das Risiko von Zahlungsausfällen minimiert.

 

Kontrolle über Lager und Lieferzeiten

Verkäufer können ihre Produkte in den Amazon-Lagern lagern und verwalten, was eine bessere Kontrolle über den Lagerbestand ermöglicht. Dadurch können Produkte schneller versandt werden, was zu kürzeren Lieferzeiten für die Kunden führt.

 

 

Fazit

Obwohl Dropshipping auf den ersten Blick verlockend erscheint, sollten angehende Unternehmer die damit verbundenen Kontroversen und Risiken nicht ignorieren. Amazon FBA stellt eine vielversprechende Alternative mit einem etablierten Markennamen, einem hohen Vertrauensniveau und mehr Kontrolle über Lagerbestände und Lieferzeiten dar. Obwohl Amazon FBA zusätzliche Kosten mit sich bringen kann, sind diese oft gerechtfertigt, da sie den Verkäufer von vielen zeitaufwändigen Aufgaben entlasten und das Kundenerlebnis verbessern. Bevor du dich für ein Geschäftsmodell entscheidest, ist es ratsam, die Vor- und Nachteile beider Optionen sorgfältig abzuwägen und deine individuellen Ressourcen und Ziele zu berücksichtigen. In jedem Fall ist eine gründliche Planung und Forschung unerlässlich, um langfristig erfolgreich im E-Commerce zu sein.

Viel Erfolg dabei!

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